Ende November stand das letzte Heimspiel der Regionalliga-Damen des TSV Untergröningen auf dem Spielplan – drei Monate später bestreitet das Team am kommenden Sonntag um 14 Uhr das erste Heimspiel der Rückrunde. Zu Gast die Sportunion Neckarsulm, gegen die im ersten Spiel der Vorrunde ein Punktgewinn glückte.
Der TSV belegt derzeit den sechsten Tabellenplatz mit einem Punktekonto von 10:12 Punkten, dicht gefolgt vom TV Rechberghausen mit 9:17 Punkten und auf dem Relegationsplatz die Mannschaft aus dem Schwarzwald, der SSV Schönmünzach mit 9:19 Punkten – das gute an dieser, auf den ersten Blick engen Situation ist, dass die Kochertälerinnen noch alles selbst in der Hand haben und die beiden genannten Mannschaften schon mehr Spiele absolviert haben als der TSV.
Zu Gast ist im ersten Rückrunden-Heimspiel der drittplatzierte von der Neckarsulmer Sportunion. In der Hinrunde zum Regionalliga-Auftakt sicherte sich das Untergröninger Team direkt ein Unentschieden und somit einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. „Entscheidend wird am kommenden Sonntag sein, mit welcher Aufstellung das Team aus dem Heilbronner Bezirk anreisen wird“, so Mannschaftsführerin Laura Henninger.
Es gab personelle Umstellungen beim drittplatzierten im Vergleich zur Vorrunde: Alexandra Kaufmann, die Schwester von Deutschlands Spitzennachwuchsstar Annett Kaufmann, sowie Lea-Marie Schultz schlugen in der Vorrunde noch im vorderen Paarkreuz auf und rutschen nun nach hinten. Akhyata Patra kommt vom hinteren Paarkreuz an Position zwei. An Position eins hat die SU mit Ilvi Ulrich ein weiteres Nachwuchstalent aus der Schweiz zur Rückrunde erhalten. Die beiden Schweizerinnen an Position eins und zwei haben in der Rückrunde erst einmal in drei Spielen aufgeschlagen, jedoch ist die Chance auf Grund des Doppelspielwochenendes von Neckarsulm hoch, dass sie ins Kochertal anreisen werden. Und auch die Spielerinnen, die die Mannschaft in der Vergangenheit komplettiert haben, haben Regionalliga-Niveau. Auf Grund dessen spielt die Aufstellung der Gäste eine entscheidende Rolle für den Spielverlauf.
Bevor der TSV aber zum ersten Heimspiel der Rückrunde aufschlägt und das Warten für die Zuschauer endlich ein Ende hat, bestreitet das Damen-Team am Samstagabend noch eine Auswärtspartie in Frickenhausen. Frickenhausen belegt derzeit einen Tabellenplatz vor den Untergröningern mit 14:12 Punkten. Auch gegen Frickenhausen gelang in der Vorrunde ein gerechtes Unentschieden. Auf die Untergröninger erwartet auswärts mit Hong Chen, der Mutter des deutschen Nationalspielers Dang Qui, eine der besten Spielerinnen der Liga mit einer Bilanz von 19:3.
Ein volles Wochenende wartet auf die Untergröninger Damen am kommenden Wochenende: Am Samstag um 18 Uhr in Frickenhausen (Sporthalle auf dem Berg, Fröbelstraße 2, 72636 Frickenhausen) und anschließend am Sonntag um 14 Uhr im Untergröninger Hexenkessel (Turn- und Festhalle in Untergröningen). Die Mannschaft freut sich über eine volle Halle und die lautstarke Unterstützung der heimischen Fans. „Für uns wäre es sehr wertvoll, am Wochenende ein oder zwei Punkte zu erspielen, um den Abstand auf den Relegationsplatz etwas auszubauen“, so Laura Henninger mit der Aussicht aufs kommende Tischtennis-Wochenende.

